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ProjektOrchester NRW - Das Flötenauswahlensemble aus Nordrhein-WestfalenEin Konzert voller Höhepunkte
Artikel InhaltWülfrath
Ein Konzert voller Höhepunkte Wülfrath (RP) "Kalkstädter and Friends in Concert" begeistern das
Publikum in der ausverkauften Stadthalle. Die Flötisten werden vom Jungpianisten Christian Ziegler begleitet. Im zweiten Teil sind 75 Musiker auf der Bühne. "Kalkstädter and Friends in Concert" sorgten für eine seit Tagen ausverkaufte Stadthalle. Sie präsentierten Samstagabend unter Gesamtleitung von Bernd Wysk ein Programm, das reich an Höhepunkten war, immer noch eine Steigerung parat hatte und im fulminanten Medley aus "Phantom der Oper" endete. In die stehenden, frenetischen Ovationen des Publikums mischten sich Rufe nach Zugaben und "da capo". Marc Tuschy, Technik, und Frithjof Kuhlmann, Effekte, tauchten die Bühne in Farbe und ließen Scheinwerferlicht über Zuschauer-Köpfe tanzen. Ein großer Erfolg für den Musikverein Kalkstädter, vor allem für das Projektorchester NRW, das in Wülfrath sein Debüt gab! Unterhaltsam und informativ moderiert von Michael Liell, Geschäftsführer Rheinkalk, gestalteten die Kalkstädter unter ihrem Musiklehrer/Dirigenten Bernd Wysk den ersten Konzert-Teil. Unterschiedliche Formationen Das junge frische Orchester trat in unterschiedlichen Formationen auf. Den Auftakt machten Lehrkräfte des Musikvereins mit "You raise me up". Die Flötisten wurden erstmalig vom Wülfrather Jungpianisten Christian Ziegler (19), als Gast, begleitet. Das Orchester spielte eindrucksvoll die Liebeserklärung an Irland, "Lord of the Dance". Volkstümlich böhmisch ging es weiter mit "Fuchsgrabenpolka", Dirigat Tanja Rödel. Mit "Xian" wechselten die Musiker sehr hörenswert zu asiatischen Klangfarben. Schüler der eigenen Musikschule spielten anrührend den vierstimmigen Flötensatz, "Irish Blessing". Auf dem Programm standen "Happy Feeling", "Yesterday", "Fluch der Karibik" (mit Theaterblitz aus einer Schiffkanone), zum krönenden Abschluss ein ABBA-Medley und als Zugabe der "Deutschmeister Marsch". Das Projektorchester im zweiten Konzert-Teil machte mit 75 Musikern allein zahlenmäßig etwas her. Jeder Millimeter Bühne war ausgenutzt. Der volle Klang des Orchesters, die Spielfreude der Musiker, die strahlend gute Laune des Dirigenten, versetzten die zum Teil aus ganz NRW und darüber hinaus angereiste Fan-Gemeinde mit dem fröhlichen Marsch, "Der Sonne entgegen", in Begeisterung. Nicht minder mit dem feurigen, ungarischen Tanz, "Tokajer", oder dem "Persischen Marsch", von Johann Strauß, einem klassische Marsch mit orientalischem Flair. Phil Collins, "You'll be my heart", war etwas fürs Herz. Eine Reise in die Wüste "Das Projektorchester nimmt Sie jetzt mit auf die Reise in die Wüste", versprach Moderatorin Ute Köhler, bevor die Musiker die bildreiche Filmmusik zu "Caravans" intonierte. Zum "Phantom"-Medley entzündeten zwei wie kleine Mozarts gekleidete Musikschüler einen Leuchter.
Silberfontänen schossen hervor. Ein Stück aus "Phantom" und "Sonne entgegen" gab es als Zugabe. "Wir hatten nur zwei Proben, wir müssen etwas wiederholen", schmunzelte Wysk.
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